Samstag, 1. März 2014

FF: Was kostet eine Nacht mit Ihnen? Cap2

Diese Lippen sind so weich, wie ich es mir nicht zu träumen gewagt hätte. Sanft tastet sich seine Zunge über meine Lippen und ich gewähre ihm Einlass. Muss ich doch, schließlich bezahlt er mich dafür. Andererseits hab ich von dem Geld noch nichts gesehen. Ich könnte also genau so gut auf der Stelle gehen. Und er müsste das respektieren.

Als ob ich gehen wollte. Wohin denn? Nach hause? Wo es hier doch so schön ist. Und obwohl ich normalerweise nur mir gehöre, bin ich wohl für diese eine Nacht die Seine. Wobei, bei Küssen dieser Art, würde ich es freiwillig länger bleiben. Warum muss dieser Idiot mich denn unbedingt bezahlen wollen?!?

Ich versuche meine Gedanken zu verdrängen. Ich muss das hier ja schließlich genießen, wenn ich nicht will, dass es wehtut. Und – Gott bewahre – das will ich bestimmt nicht. Nicht nur, weil ich Schmerzen nicht mag, sondern auch, weil ich sie wohl kaum ignorieren könnte und auffliegen würde. Das darf nicht passieren. Ich muss mich in meine Rolle hineinversetzen. Ja, das ist es. Das hier ist nur ein Spiel. Ein Spiel der besonderen Art.

Seine Zunge erkundet meinen Mund und unsere Zungen beginnen ein wildes Spiel miteinander. Ich will ein Bein um seine Hüfte schlingen, doch er drückt mich zurück in den Sessel. „Hey, Sie sollten mich nicht zu sehr reizen, wenn Sie nicht gleich hier vernascht werden wollen.“ Mittlerweile ist das Gesieze irgendwie merkwürdig. Ich mein, zu Lord Alexander und Lady Lena würde es ja irgendwie passen, aber dafür sind wir ein paar Jahrhunderte zu spät dran, oder?

Er schnallt mich an und schließt dann die Tür, nicht ohne mir vorher noch einen Kuss auf die Stirn zu hauchen. Alexander geht um den Wagen herum und steigt ebenfalls ein. Das Innere des Wagens ist luxuriös ausgestattet, der Geruch von feinem Leder liegt in der Lft – es scheint noch relativ neu zu sein. Wir fahren eine Weile, ohne dass jemand etwas sagt, obwohl mir tausend Fragen im Kopf herumschwirren. Aber eigentlich ist es nur eine. Warum macht er das hier? Abgesehen davon, dass er alles andere als schlecht aussieht und scheinbar auch nicht allzu arm ist, ist er auch noch ein richtiger Gentleman, der einem die Tür aufhält und Humor hat. Was gibt es besseres? Ich mein, ich weiß praktisch nichts über ihn und er könnte ein Perverser sein, der Frauen nach dem Sex umbringt, aber das traue ich ihm nicht zu.

Seine raue Stimme durchbricht die Stille: „Heißen Sie eigentlich wirklich Lena Schneider?“

„Ja. Wie sollte ich denn sonst heißen?“

„Keine Ahnung. Ich frag nur, weil ich eher erwartet hätte, dass Sie mir Ihr Pseudonym verraten. Irgendwas in Richtung Belle, oder Bambi, oder Lolita oder so…“

„Waren Belle, Bambi und Lolita gut im Bett?“

Er lacht leise auf. Es ist ein dumpfes Lachen. Eines, das nicht wirklich amüsiert klingt. Eher beleidigt. Habe ich ihn verärgert?

„Es tut mir leid“, flüstere ich, doch er winkt ab.

„Schon in Ordnung, das hab ich verdient. Ich sollte Sie nicht mit anderen auf eine Stufe setzen. Sie sind irgendwie anders.“

Ich runzle die Stirn.

Schnell bessert es sich aus: „Auf eine gute Art und Weise. Sie wirken auf mich etwas reiner, unschuldiger. Ich meine, Sie haben mich noch nicht nach meinen sexuellen Präferenzen gefragt. Das mag ich. Bei Ihnen bekomme ich das Gefühl, dass das hier nicht Ihr Beruf ist, sondern dass Sie es freiwillig machen. Als ob Sie eine ganz normale junge Frau wären, die nach ‘nem schönem Abend mit einem Typ, auf den sie steht heimgeht, um Spaß zu haben. Weil sie es will, und nicht, weil sie das Geld will.“

Er hat ja keine Ahnung, wie unschuldig und rein ich wirklich bin. War. Bald nicht mehr sein werde.

Früher hab ich mir manchmal eingebildet, dass ich bis zu meiner Hochzeitsnacht warten will. Was für ein kindischer Gedanke. Man muss doch Erfahrungen sammeln, bevor man sich sicher sein kann, was man wirklich will, oder nicht? Ich mein, der Kuss eben war fantastisch, aber woher soll ich mir sicher sein, dass ein anderer nicht noch besser küssen würde? Noch bevor ich den Gedanken zu Ende denke weiß ich, dass es absoluter Schwachsinn ist. Als ob es einen Unterschied machen würde, ob jemand anderes besser küsst. Das ist irrelevant. Ich muss ja schließlich nicht alle Männer dieser Welt küssen, um mir klar zu werden, das meinen ersten Kuss toll fand.

Ich wende meinen Blick nach links. Alexander. Eigentlich ein ziemlich schöner Name. Ein schöner Name für einen schönen Besitzer.

„Ähmm, Danke“, ich war ihm noch eine Antwort schuldig.

„Nein, wirklich.  Sie wirken auf mich so brav, als ob Sie das zum ersten Mal machen würden. Als ob Sie nicht mal Prostituierte wären und ich ein ganz normales Mädchen angesprochen hätte, das von meinem Angebot so überrascht war, dass es kurzerhand zugesagt hat… Ich weiß, es ist ein dummer Gedanke, aber ich hatte irgendwie das Gefühl ihn aussprechen zu müssen.“ Er lächelt mich an und ahnt nicht, dass er den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

Nun, ich muss ihn irgendwie von diesem Gedanken abbringen.

„Also, da ich bis jetzt versäumt habe zu fragen: Auf was stehen Sie im Bett?“ Ich setzte mein verführerischtes Lächeln auf und zwinkere ihm kokett zu.

„Das fragen Sie jetzt nur, weil ich Sie darauf aufmerksam gemacht habe.“

„Das stimmt“, erwidere ichgrinsend, „aber ich will es natürlich wissen. Ich wird es zwar sowieso später erfahren, aber wenn Sie beispielsweise wollen, dass ich auf Sie uriniere, oder es für die Erfüllung ihrer Fantasien notwendig ist, dass ich bemuttere, während Sie nur mit einer Windel bekleidet durch Ihre Wohnung krabbeln, wäre ich gerne darauf vorbereitet.“ Bitte lass ihn keine kranken Fantasien haben. Das wäre... abartig. Ich meine, es soll Leute geben, die auf sowas stehen. Ich gehör wohl nicht dazu. Ich hätte vermutlich auch nichts dagegen, ein bisschen dominiert zu werden, aber ich würde niemandem anderen Schmerzen zufügen wollen. Nicht falsch verstehen, ich fänd‘s nicht besonders prickend wenn mich jemand mit einer Peitsche schlagen würde. Aber ein bisschen fesseln, die Kontrolle über meinen Körper abzugeben, wär schon schön. Wobei jemanden zu fesseln ja auch ganz heiß wäre. Denk ich mal. Ich hab ja keine Erfahrung. Was fantasiere ich da überhaupt vor mich hin?

Er unterbricht meine Gedanken: „Auf mich pinkeln und mich wickeln? Gott, das macht mich garantiert nicht heiß. Ich fahr eher auf das normale ab.“

„Gut“, flüstere so verführerisch ich kann, „Normal also? Und was ist für Sie normal?“

„Keine Ahnung. Sex eben. Vielleicht auch ab und zu ein Blowjob, aber nichts, auf das nicht jeder stehen würde. Wir werden aber noch genug Zeit haben, es zusammen herauszufinden. Gibt es etwas, das ich über Sie wissen sollte?“ Er wirft mir die Fragen also zurück. Na bravo. Was soll ich da jetzt sagen. Ich hab ja auch keine Ahnung, was mir auch in der Realität gefallen würde. Haben Nutten eigentlich sowas? Oder tun sie immer das, was der Kunde wünscht? Vermutlich.

„Ich steh auf das was Sie stehen. Das ist mein Job.“ Genau. Immer daran erinnern. Ich bin nur eine dreckige kleine Hure, die sich vom Erstbesten entjungfern lässt. Aber hey, In ‚Erstbester‘ steckt ‚bester‘ drin, und das ist ja die Steigerung von ‚guter‘. Also doch nicht so schlecht. Was rede ich mir da bitte ein? Das glaub ich ja selbst nicht.

Er verzieht das Gesicht. Klar, er will ja vergessen, dass das etwas rein Geschäftliches ist. „Professionelle Antwort. Und was macht Sie wirklich an?“

„Sie“, ich zwinge mir ein Lächeln auf die Lippen, „in gewisser Art und Weise.“

„Klar“, flüstert er, und ich weiß, dass er meinen Worten keinen Glauben schenkt.

Der Wagen hält und wir sind da. Diese Fragerei hat eine gewisse Kälte zwischen uns gebracht, und ich bin mir plötzlich gar nicht mehr sicher, ob ich das hier will. Ich fühle mich irgendwie komisch, starre auf die Leere der Tiefparkgarage, in der wir uns befinden und will nicht aus dem Auto austeigen. Wie konnte diese Fahrt so schnell vergehen? Die Tür neben mir geht auf und ich öffne den Gurt. Ich habe gar nicht bemerkt, dass er schon ausgestiegen ist. Ich muss versuchen meine Gefühle abzuschalten. Das hier ist nur ein Spiel. Ein Spiel, bei dem es viel zu gewinnen gibt. Und bei dem ich noch mehr verlieren werde. Das wird mir jetzt klar.

Ich drehe mich zu ihm und lächle wieder.

FF: Was kostet eine Nacht mit Ihnen? Cap1

Hab mir grad gedacht, ich könnte meine unter fanfiktion.de veröffentlichte Story auch hier posten...
Vielleicht will sie ja wer lesen? Rating: P18
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Wie würdest du reagieren, wenn dich jemand fragt, ob du für Geld mit ihm schlafen würdest? Für viel Geld. Würdest du ablehnen?
„Wie haben Sie meine Beschäftigung erraten?“, ich muss es einfach wissen. Um beim nächsten Mal anständig rumzulaufen. Ich will doch nicht, dass die Leute denken, ich wär eine Hure. Abschaum, am Rand der Gesellschaft. „Ich bitte Sie. Keine rechtschaffene Frau würde zu derart hohen Schuhen einen Rock wählen, der den Spitzenrand der Strümpfe aufblitzen lässt.“ Au. Das hat gesessen. „Und dann noch dieses Oberteil zu den aufreizend roten Lippen, die Art, wie Sie hier so alleine sitzen. Sie können gar keinen anderen Job haben.“ Zum Glück hab ich noch gar keinen Job. Ich geh ja noch zur Schule!
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„Was würde es mich kosten, wenn ich Sie heut Nacht in meinem Bett haben wollte?“

Ich glaub ich hör nicht recht! Nur weil ich alleine an der Bar warte, während meine beste Freundin auf der Toilette ist, hält man mich für eine Prostituierte?!? Eine billige Nutte, die für Geld wildfremde Männer fickt? Das darf doch wohl nicht wahr sein! Suggeriert irgendetwas an meinem Aussehen, dass ich im horizontalen Gewerbe tätig wäre?

Ich senke meinen Blick und schaue auf mein Glas Wodka Orange.

Ich kann‘s nicht fassen, da zieht man sich einmal ‘ne Spur freizügiger an, und schon wird man für ein leichtes Mädchen gehalten. Ich sollte meine Corsage in Zukunft wohl nicht mehr zum Ausgehen anziehen. Wo ich sie doch nur trage, weil mein Bauch darin so schön flach aussieht, und meine Brüste da bleiben, wo sie sein sollen.

Ich sollte mir echt überlegen, wie dringend ich meine Jungfräulichkeit loswerden will. Das hier ist ganz sicher nicht der richtige Weg. Ich könnte das nicht, selbst wenn ich wollte. Mit einem Mann schlafen, der keine abkriegt, ohne dafür sein Portemonnaie zu zücken.

Trotzdem, aus purer Neugier flüstere ich „Was wär ich Ihnen denn wert?“ und wende meinen Blick nach rechts, um meinen Freier sehen zu können. Ich staune nicht schlecht.  Hätte er andere Worte gewählt, wären seine Chancen wohl nicht schlecht gewesen. Ich lasse meinen Blick kurz über ihn gleiten und wende mich dann meinem Glas zu, das ich mit einem Schluck leere. Etwa 1,90 groß, den muskulösen Oberkörper unter weißem Shirt und schwarzem Jackett versteckt, dazu trägt der von mir auf  25 geschätzte eine dunkle Jean. Der Mann neben mir sieht tatsächlich extrem gut aus. Und das Gesicht erst. Ich könnte diese unschuldigen Rehaugen wohl stundenlang anhimmeln, wenn der Besitzer des hübschen Gesichts nicht ein niederträchtiger Freier wäre.

Ich stell das Glas wieder auf den Tresen und dreh mich erneut zu ihm. Dieses Aussehen an einem Mann wie ihn zu verschwenden, was hat sich der liebe Gott dabei bloß gedacht?

Er lächelt. Es ist ein gewinnendes Lächeln, das wohl jede Frau sofort willig machen würde. Warum will er für etwas bezahlen, dass er umsonst haben könnte? „Darf ich mich setzen und Ihnen ein Glas Wein spendieren?“ Ich hätte gedacht, er würde mir gleich den Betrag, den er üblicherweise zu zahlen pflegt, nennen. Irritiert nicke ich und er bestellt zwei Gläser. Eigentlich scheint er ja ganz höflich zu sein. Abgesehen von dem Fakt, dass seine Absichten so offensichtlich sind. Er siezt mich sogar! Ist doch nicht normal, ne 17 - Jährige in ‘nem Club mit ‚Sie‘ anzusprechen. Wobei er mich offenbar für etwas älter hält. Oder der Thrill, dafür in den Knast wandern zu können, macht ihn an. Wohl eher ersteres. Ich hoffe es für ihn.

„Wie haben Sie meine Beschäftigung erraten?“, ich muss es einfach wissen. Um beim nächsten Mal anständig rumzulaufen. Ich will doch nicht, dass die Leute denken, ich wär eine Hure. Abschaum, am Rand der Gesellschaft.

„Ich bitte Sie. Keine rechtschaffene Frau würde zu derart hohen Schuhen einen Rock wählen, der den Spitzenrand der Strümpfe aufblitzen lässt.“ Au. Das hat gesessen. „Und dann noch dieses Oberteil zu den aufreizend roten Lippen, die Art, wie Sie hier so alleine sitzen. Sie können gar keinen anderen Job haben.“ Zum Glück hab ich noch gar keinen Job. Ich geh ja noch zur Schule!

Ich fühle mich beleidigt, und trotzdem schenke ich ihm ein Lächeln. Wann will ich das Spiel auffliegen lassen? Irgendwie gar nicht. Was wäre denn so schlimm daran, mit ihm zu schlafen? Wo ich es selbst doch auch irgendwie will? Ja, es wäre gegen das Gesetz, aber wer sollte das schon merken? Mich anzeigen? Und ich könnte ja immer noch leugnen, dafür Geld bekommen zu haben.

Der Kellner stellt die Gläser auf die Bar und ich nehme meines in die Hand, nachdem er es auch getan hat. Es klirrt, als er sein Glas gegen meines stößt. Ich liebe dieses Geräusch.

„Cheers“, zwinkert er mit zu.

„Cheers“, erwidere ich.

Gleichzeitig führen wir die Gläser an den Mund. Die Linien des seinen sind göttlich. Was würde ich geben, um ihn küssen zu können.

Genaugenommen müsste ich nichts dafür geben. Ich würde sogar etwas dafür bekommen. Mich interessiert brennend, was er mir dafür zahlen würde: „Okay, um nochmal kurz auf den geschäftlichen Teil zurückzukommen: wie viel ist Ihnen die Nacht mit mir wert?“

„Immer bei der Arbeit. In dieser Sache sind Sie mir wohl ähnlich“, wieder grinst er. Dieser Dreitagebart. So verdammt sexy.

Mein Handy piept. „Tschuldigung.“ Ich zieh es aus meiner Tasche und entsperre es, um auf die eingegangene SMS zu antworten. ‚Hab mich übergeben. Wollte dich nicht stören. Hab ein Taxi gerufen. Kommst du allein klar?‘ Sie hat ihn also gesehen. Wobei es ja nicht unbedingt ein schlechtes Licht auf mich wirft, wenn ich mit ‘nem Mann ein Gläschen Wein trinke. Ist doch eines der normalsten Dinge, auf dieser Welt. Nicht, dass ich das bis jetzt schon mal gemacht hätte, aber eigentlich sollte das normal sein.

‚Ja‘ tippe ich nur und drücke auf ‚senden‘, als mir klar wird, dass sie mich jetzt nicht mehr aus dieser Lage befreien kann.

Ich schiebe das Mobiltelefon zurück und wende mich wieder meinem Gegenüber zu.

„Fünf“, sagt er nur.

-zig? hundert? Ich runzle die Stirn.

„Tausend“, beendet er mein Grübeln.

Wenn es nicht gegen meine Prinzipien wäre, würde ich sein Angebot wohl glatt annehmen.

Scheiß auf die Prinzipien. Wo genau hab ich eigentlich festgelegt, dass ich das nicht tun will? Nirgends. Okay, ich hab wohl bis jetzt nie an die Möglichkeit der Prostitution gedacht, aber egal. Es wird nur Sex sein. Ist ja nichts Schlechtes. Tut niemandem weh. Und wenn er meint, dass er mir dafür Geld geben muss, dann bitte. Ich freu mich schon darauf, shoppen zu gehen. Fünftausend. Was ich mir darum alles kaufen könnte!

Ich nippe wieder an meinem Glas und höre mich dann selbst ein simples „Gut“ hauchen. Habe ich eben wirklich eingewilligt? Ich fürchte, ja. Gar nicht gut.

„Dann sind wir wohl im Geschäft“, murmelt er und nimmt meine Hand in die seine. Fast zucke ich zusammen. Er streicht die Linie zwischen Daumen und Zeigefinger entlang und dreht meine Hand. Als er sich vorbeugt um einen Kuss auf den Handrücken zu hauchen zucke ich tatsächlich ein bisschen zusammen. Nicht, dass es sich schlecht angefühlt hätte, es war nur die erotischte Erfahrung, die ich bis jetzt mit dem anderen Geschlecht erlebt habe. Nicht, dass ich mit Frauen schon intime Kontakte gehabt hätte. Ja, hier ist das Geständnis. Lena Schneider ist nicht nur Jungfrau, sie war bis eben erst auch noch ungeküsst. Traurige Geschichte.

Er steht auf, zieht mir vom Hocker herunter an seine Brust und flüstert mir mit rauer Stimme ins Ohr: „Ich will Sie. Will tief in Ihnen sein, Sie fühlen, Sie ficken, Ihren wundervollen Körper mit meinem Mund erkunden, Ihrem Mund das selbe erlauben, meinen Schwanz in Ihrer feuchten Muschi spüren, Sie bis ins Morgengrauen um den Verstand vögeln.“ Er räuspert sich. „Und ich freue mich, dass ich genau das bekommen werde.“

Ich weiß nicht genau, was diese Worte mit mir anstellen sollen. In Anbetracht der der Umstände wäre es wohl natürlich, wenn sie mich verschrecken würden. Aber der Gedanke, genau das zu tun, was er eben beschrieben hat, turnt mich irgendwie an. Vermutlich hatte er das auch bezweckt.

Nicht ohne meinen Po zu streifen lässt er seine Hand von meinem Rücken gleiten und holt seine Geldbörse heraus, um den Wein zu bezahlen. Dann fragt er mich: „Können wir gehen?“

„Klar“, irritiert stimme ich ihm zu.

Mit sicherer Hand lotst er mich aus dem Club heraus, über den Bürgersteig und die Straße zum Parkplatz. Sein Arm, der sich besitzergreifend um meine Taille gelegt hat gibt mir Sicherheit. Eigenartig, wo doch er die Person ist, vor der ich mich ein wenig fürchte.

Ein Auto blinkt auf und ich kann mir ein ankerkennendes Grinsen nicht verkneifen, als ich feststelle, dass der schwarze Land Rover wohl ihm gehört. Er hält mir sogar die Tür auf,  nimmt mich an der Taille und hebt mich auf den Sitz.

Als er mich küssen will stoppe ich ihn: „Wie soll  ich Sie eigentlich nennen?“

Er lächelt: „Nennen können Sie mich wie Sie wollen. Von ‚Schatz‘, zu ‚Liebling‘ oder ‚Traumprinz‘ ist mir alles recht.  Aber falls Sie wissen wollen, wie mein Name lautet, so ist meine Antwort  ‚Alexander. Alexander Schwarz.‘ Wie darf ich Sie nennen?“

Ich muss grinsen: „Nun, am liebsten wär mir Sie würden mich mit ‚meine angebetete Traumprinzessin, Lady Lena von und zu Schneider‘ nennen. Aber da Sie sich das vermutlich nicht merken könnten, ist nur Lena auch in Ordnung.“

„Okay“, sagt er mit ernster Miene „Meine angebetete Traumprinzessin, Lady Lena von und zu Schneider, darf ich Sie küssen?“

Ich kann nicht anders und muss losprusten: „Gerne, mein angebeteter Traumprinz, Lord Alexan…“ Weiter komme ich nicht, denn meine Lippen werden gefangen vom absolut wundervollsten Kuss, den ich je bekommen habe. Ja, ich weiß, dass es mein erster ist. Trotzdem ist er auch der wundervollste. Vielleicht habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, aber dieser Kuss ist toll. Ob alle Küsse so atemberaubend sind? Wenn ja, dann frag ich mich nur, warum ich nicht früher damit angefangen habe.
warum kann mein leben nicht einfach dauerhaft beschissen sein?
dann wär alles einfacher.
beziehungsweise scheiße, ich könnte aufhören zu hoffen, dass es irgendwann besser wird und meinem jämmerlichen leben endlich ein ende bereiten...
ich bemerk grad, dass ich, je länger ich versuche abzunehmen, immer mehr zunehme...
scheiß jojo-effekt. Warum kann ich nicht einach abnehmen und das gewicht dann halten?!?
Das leben ist scheiße!!!
Keine Ahnung, ob das hier wer ließt - ich weiß auch nicht, ob ichs selbst lesen würde,
aber ich hatte plötzlich das dringende Bedürfnis, wieder einmal was reinzuschreiben.
Ich hab keine Ahnung, worum es hier geht, aber egal... wayne?

Dienstag, 3. September 2013

Erdnussüberraschng

Yeiy - ich hab jetzt 100 Minuten am Hometrainer gestrampelt, bin "16 Kilometer gefahren" und hab 420 kcal verbrannt. Dafür hab ich 10 TicTacs gegessen, wodurch ich auf 400kcal bin. Eigentlich in Ordnung..
Was allerdings nicht in Ordnung ist, ist, wie viel Kalorien Erdnüsse haben!!! ich hab heut und gestern insgesamt so ungefähr ein halbes Kilo verschlungen, und die haben aber 620 pro 100 Gramm. Also hab ich zusätzlich zur normalen Nahrung 3100 kcal zu mir genommen. Ich könnt kotzen, so schlimm ist das. aber ich hbs nicht getan und jetzt isses zu spät. ich hätts aber sowieso nicht getan, ich schaff das ja auch so
:-D
Hoffen wirs!
45kg ich komme:-)
Zwar ist der Abstand noch n bisschen groß, aber das wird schon:-D

neuer Neuanfang

Hey, da bin ich wieder...
Keine Ahnung wie viel ich letztes Mal gewogen habe, aber jetzt sind es *auf die Waage stell* 67,0 kg - Das ergibt einen BM von 25,22. Also Übergewicht. Arrrggggg.
Das ist schrecklich. Und zwar extrem. Und da ich mich in meinem Körper definitiv nicht wohlfühle sollte ich was daran ändern. Da ich bis jetzt noch keine Diät außer der 10in2 durchgehalten hab sollte ich mich wohl wieder an sie wenden. Spontanentschluss. Also gibt's morgen nix. Nada. Gar nichts. Aber ich will auch mehr Sport machen. Wobei "mehr" nicht schwer ist, wenn zurzeit vielleicht einmal in der Woche joggen geht. Darum setz ich mich jetzt mal an den Hometrainer und hau, wie lang ich durchhalte. *Yeiy*